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Turbo Long auf Fraport: Hohe Standortkosten - Optionsscheineanalyse 19.03.2025
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000MJ5DX38/ WKN MJ5DX3) von Morgan Stanley auf die Aktie von Fraport (ISIN DE0005773303/ WKN 577330) vor.
Im vergangenen Jahr habe der Flughafenbetreiber Fraport wieder mehr verdient und habe trotz hoher Standortkosten vom Urlaubsreiseverkehr profitieren können. Unterdessen präsentiere sich die Aktie weiterhin in einer bullischen Flagge, die für ein Folgekaufsignal jedoch unbedingt zur Oberseite aufgelöst werden müsse.
Konzernchef Stefan Schulte rechne für 2025 mit weiter steigenden Standortkosten für Betreiber und Fluggesellschaften und damit mit einem erhöhten Kostendruck. Technisch habe sich die Fraport-Aktie seit 2022 wieder deutlich erholen können, lasse an der Aufwärtsdynamik jedoch sichtlich zu wünschen übrig, nachdem zuvor ein seit 2018 bestehender Abwärtstrend erfolgreich aufgelöst worden sei. Derzeit beiße sich die Aktie im Bereich um 60,00 Euro die Zähne an dieser Hürde aus, stecke jedoch in einer mutmaßlich bullischen Flagge fest und suggeriere dadurch weitere Kaufbereitschaft nach erfolgreicher Auflösung.
Sobald es gelinge, auf Wochenbasis über das Niveau von 59,00 Euro zuzulegen, könnte eine erfolgreiche Auflösung der Flagge ins Haus stehen und dadurch Aufwärtspotenzial an 69,90 Euro und damit die Kursspitzen aus November 2021 freisetzen. Gleichzeitig würde sich ein solches Szenario für den Aufbau von kurz- bis mittelfristigen Long-Positionen auf die Fraport-Aktie anbieten. Misslinge dagegen ein solcher Schritt und falle Fraport unter den 200-Tage-Durchschnitt (rote Linie) bei 51,65 Euro zurück, müssten noch einmal die Verlaufstiefs aus dem abgelaufenen Jahr um 42,90 Euro als Support einspringen. Dies würde jedoch die latente Seitwärtsbewegung der letzten Jahre entsprechend ohne aussagekräftige Signale fortsetzen.
Der Kauftrigger von 59,00 Euro müsse in der Fraport-Aktie zwingend überwunden werden, damit das bullische Szenario mit Zielen bei 69,90 Euro in der Fraport-Aktie greifen könne und sich für ein entsprechendes Long-Investment qualifiziere. Als Zugvehikel könnte dann der mit einem Hebel von 7,6 ausgestattete Open End Turbo Long (WKN MJ5DX3) zum Einsatz kommen. Die mögliche Renditechance beliefe sich bei vollständiger Umsetzung der Handelsidee auf insgesamt 150 Prozent, Ziel des Scheins sei rechnerisch bei 2,07 Euro ermittelt worden. Eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig den Bereich von 56,00 Euro gemessen am Basiswert aber noch nicht überschreiten. Hieraus würde sich im Schein ein entsprechender Stopp-Kurs von 0,68 Euro ergeben. Als Anlagehorizont sollten Investoren aber gut einige Wochen an Zeit einplanen. (19.03.2025/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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